Sachsens Schlösserwelt
Historische Bauten abseits der Touristenpfade im Vogtland
Einige davon wollen wir hier kurz vorstellen.
Burg Schönfels
Bereits um 1200 entstand die Höhenburg Schönfels in der Nähe von Lichtentanne. Im 15. und 16. Janrhundert erfolgten Umbauten im Stil der Spätgotik und Renaissance. Im Verlauf seiner Geschichte erlebte Burg Schönfels zahlreiche Eigentümerwechsel.
Zwischen 1770 und 1945 war die Burg Schönfels praktisch unbewohnt, jedoch gut erhalten. In den 1970iger Jahren wurde die Burg denkmalsgemäß restauriert und ab 1975 als Museum und auch als Filmkulisse genutzt. Seit 1995 befindet sich Burg Schönfels im Besitz der Gemeinde Lichtentanne.




Burg Mylau
Eine der besten erhaltenen mittelalterliche Burgen befindet sich im sächsischen Vogtland in Mylau. Die Höhenburg in Spornlage entstand um 1180, Nach diversen Eigentümerwechseln und verschiedenen Umbauten wurde die Burg 1772 als Adelssitz aufgegeben. Zwischen 1808 und 1894 wurde die Burg als Spinnerei und Wolldruckerei genutzt.
Heute wird die Burg im Wesentlichen als Museum genutzt.




Schloss Netzschkau
Das Schloss Netzschkau wurde um 1490 als unbefestigtes Wohnschloss errichtet. Es ist eines der ältesten Schlöser in Sachsen. Ein Rundturm und ein vorgesetzter Viereckturm zieren das rechteckige Schlossgebäude. Familie von Metzsch besaß das Schloss bis 1578. Danach gab es mehrere Eigentümerwechsel. 1944 erwarb die Stadt Netzschkau das Schloss und den zugehörigen 4 ha großen im englischen Stil angelegten Schlosspark.
Der Förderverein Schloss Netzschkau e.V. kümmert sich um denkmalgerechte Nutzung des Schlosses.
Ein geplanter Verkauf des Schlosses wurde nach Bürgerprotesten 2005 ausgesetzt.


